- Bauherrschaft Rhätische Bahn AG
- Planungsteam IG dsp/ETAG, Federführung dsp
- Leistungen Phasen 32 - 53
- Bearbeitung 2013 - 2017
- Baukosten ca. CHF 60 Mio.
- Kenndaten Vollständiger Um- resp. Neubau der Bahnhofanlage St. Moritz mit den Gleis- und Perronanlagen für die Züge in Richtung Albula sowie in Richtung Unterengadin, wie auch der Gleisanlage für die Berninalinie
Beim vorliegenden Projekt handelt es sich um einen Totalumbau des Bahnhofs St. Moritz mit dem Fokus auf Sicherheit, Betriebs- und Kundennutzen sowie Arealentwicklung zur Drittnutzung. Es wird ein komplett neuer Kopfbahnhof mit schienenfreien Zugängen, fünf Perrongleisen und diversen Abstellgleisen erstellt. Beim Umbau müssen die Perronanlagen behindertengerecht ausgestaltet werden. Für die Vorheizanlage, Druckluftanlage, Wasserversorgungs- und WC-Entsorgungsanlage etc. werden zusätzliche unterirdische technische Räume realisiert.
Parallel zur Kantonsstrasse (Via Grevas) müssen Stützmauern mit einer Gesamtlänge von 250 m erstellt werden. In der Stützmauer Grevas werden Kommerzräume, Sanitäre Anlagen, etc. integriert. Die bestehende Personenunterführung wird auf Seite See verbreitert, verlängert und mit zusätzlichen Treppen und Rampen zu den neue Perronanlagen ergänzt. Die Perronanlagen und Carabstellplätze werden mit Ortbetondächer versehen. Ergänzend werden ein Kopfperrondach sowie Lokdächer gebaut. Der gesamte Bahnhofvorplatz wird neu konzipiert und mit einem leistungsfähigen Bushof versehen.
Alle Bauarbeiten erfolgen unter Betrieb in zahlreichen Bau- und Betriebsphasen über den Zeitraum 2014 - 2017 hinweg, wobei die eigentliche Bahnhofanlage exkl. Bushof im Hinblick auf die Skiweltmeisterschaft 2017 in St. Moritz per Ende 2016 in Betrieb genommen werden muss.