- Bauherrschaft Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, P&R, Betriebs- und Sicherheitsausrüstung (BSA)
- Planungsteam dsp Ingenieure + Planer AG, Ingenieurbüro Marty + Partner AG, Verkehrstechnik
- Leistungen Phase 21 - 53
- Bearbeitung 2024 - 2028, Gesamtleitung, Vorprojekt, Bauprojekt, Auflage, Realisierung, Bauleitung
- Baukosten CHF 2.9 Mio.
- Kenndaten Tiefbau-Projektierung für Lichtsignalanlagen, Bauphasen sowie Koordination mit Gemeinde und Werke Fällanden
Beim Kreisel Fällanden kommt es morgens zu grossen Rückstaus. Die Zufahrten sind aus allen Richtungen stark ausgelastet und weisen eine ungenügende Leistungsfähigkeit auf. Die Buslinie 743 (Maur–Bahnhof Stettbach) erleidet im bis zu 500m langen Rückstau erhebliche Zeitverluste, oft bis zur Siedlungsgrenze. Bereits rund 200m vor dem Kreisel biegen die Busse in die Wigartenstrasse ab.
Für die Maurstrasse besteht gemäss Regionaler Verkehrssteuerung Glattal Handlungsbedarf. Geplant ist eine Busspur ausserorts mit Dosierungsfunktion für den Innerortsbereich. Zur Beschleunigung ohne zusätzlichen Landverbrauch wird eine elektronische Busspur (eBusspur) im Gegenverkehrsbetrieb eingerichtet. Dabei wird der Verkehr mittels Lichtsignalanlage angehalten, sodass der Bus den Rückstau auf der Gegenspur überholen und nach ca. 370m wieder einschwenken kann. Der Verkehr Richtung Fällanden wird so dosiert, wodurch sich der Rückstau vor den Ortseingang verlagert, ohne die Reisezeit zu verlängern.
Die baulichen Massnahmen beschränken sich auf Kabelblöcke, Fundamente und die Instandsetzung betroffener Flächen. Die Strassen selbst bleiben unverändert. Die bauliche Ausführung ist für 2027 vorgesehen